Chuck, Dalmatiner:

Hallo liebe Freunde von Chuck,

heute wollen wir endlich wieder einmal berichten wie es ihm geht und was er so alles anstellt. Er hat sich ja von Anfang an prima eingelebt und an unseren täglichen Ablauf gewöhnt. Auch mit unseren kleinen Odi hat er sich sofort arrangiert. Mittlerweile sind sie ein eingespieltes Team. Man döst gemeinsam auf dem Sofa und bettelt den Nachbarn um Leckerlis an. Futterneid gibt es höchstens noch am eigenen Napf. Aber da gehen sich beide aus dem Weg und man lässt den anderen in Ruhe. Selbst Chuck wäre noch nie auf die Idee gekommen, dem Kleinen was wegzunehmen.

Obwohl Chuck unglaublich verfressen ist. Man darf nichts Essbares in Reichweite liegen lassen wenn man das Haus verlässt. Jede Nachlässigkeit wird sofort bestraft. Da verschwindet auch schon mal ein ganzes Brot (2 Pfund) oder ein Korb mit Brötchen. Neulich hat er sogar die Schublade mit den Hundekeksen in der Küche geöffnet, Aber leider kamen wir zu früh zurück. Es fehlten noch ein paar Zentimeter um den Kopf rein zustecken und die Schublade auszuräumen. Wir haben manchmal an unseren Verstand gezweifelt, weil wir nicht mehr sicher waren, ob da nun was verschwunden war oder nicht. Unsere Jungs leisten jedes Mal ganze Arbeit, da findet man hinterher nicht den kleinsten Krümel.

Mit anderen Hunden läuft es mittlerweile ganz gut, wenn Chuck mit Ihnen im Feld frei toben kann. Auch am Fahrrad verhält er sich ganz prima. Nur bei Begegnungen an der Leine müssen wir noch üben. Das klappt nicht immer so toll.

Mit unserer Enkelin versteht Chuck sich prima. Wahrscheinlich sieht er sie als Futterspender an, da sie ab und zu etwas nach links oder rechts fallen lässt, damit die armen Hunde auch etwas vom Essen abbekommen. Auch die Spielsachen sind für ihn sehr interessant. Da wird schon mal das eine oder andere abgeschleppt. Besonders Stofftiere haben es Chuck sehr angetan.

Im September waren wir mit unseren Jungs auf großer Fahrt. 3 Wochen Griechenland. Wir hatten jede Menge Spaß. Chuck hat die Fahrt im Auto bis Ancona in seiner Box verschlafen und war eher genervt, wenn er mal aussteigen sollte. Auch auf der Fähre war er total entspannt und es machte ihm seltsamerweise gar nichts aus, dass es fast zwei Tage so gut wie kein Futter gab.

In Griechenland sind wir sehr viel gewandert oder waren am Strand. Allerdings ist Chuck nicht unbedingt als Wasserratte zu bezeichnen. Er tobt zwar im Wasser herum und war auch mit Herrchen baden, musste aber nicht unbedingt sein. Zum Glück, so konnte Herrchen alleine schwimmen und Schnorcheln gehen.

Viel besser fand er es, den Feigenbaum unserer Vermieterin zu plündern. Da kamen so einige Kilo zusammen.

Wir wollen Euch eventuell noch dieses Jahr kurz besuchen, damit alle sich von dem Zustand des Vielfraßes überzeugen können.

Wir werden und aber dazu nochmals melden,

mit freundlichen Grüßen

Family E.



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