HUNDE Seite 2

 
Apollo und Gerry
Apollo: Dalmatiner, Rüde, kastriert, geb. 20.04.2006
Gerry: Rottweiler, Rüde, kastriert, geb. 01.04.2010


 


Apollo und Gerry kamen am 27.04.2017 gemeinsam mit einer Jack Russell Hündin namens Sammy zu uns ins Tierheim. Die drei wurden bei uns abgegeben, da die Halter gesundheitlich nicht mehr in der Lage waren sich um die drei Hunde zu kümmern. Apollo und Gerry leben seit 7 Jahren zusammen, putzen sich gegenseitig, liegen ständig zusammen und so schwer dieses Vorhaben auch werden wird, aber wir möchten die Beiden gerne gemeinsam vermitteln. Ja, das ist derzeit das 3. Doppelpack welches zusammen ausziehen soll. Aber wir bringen es nicht übers Herz die beiden Rüden zu trennen. Gerne kann natürlich auch noch Sammy mit den Beiden ausziehen ;-)

Betrachtet man sich Apollo so, kann man schon einen Schreck kriegen. Er ist zu dick, hat überlange Krallen (die natürlich schon gekürzt wurden) und er könnte wesentlich gepflegter sein. Auch Gerry hatte bei Ankunft stumpfes Fell und kann noch etwas mehr Glanz vertragen.

Läuft man derzeit durch unser Tierheim, wird man sich fragen wo diese Hunde denn überhaupt sind. Denn gerade Apollo und auch Gerry liegen oftmals völlig entspannt und schlafend zu der Haupt-Trubelzeit im Innenhaus und lassen sich nicht aus der Ruhe bringen. Sie sind zwei sehr ruhige Vertreter, die im Haus sicherlich nicht viel auffallen werden.

Beide Hunde sind mit Artgenossen verträglich, wenn Gerry draußen auch gerne mal an der Leine stänkert. Wir vermuten, dass sie das Spazierengehen nicht wirklich gewohnt sind.

Mal ernsthaft, Apollo wird nicht mehr viele Jahre haben, es wäre sehr schlimm wenn Gerry vermittelt werden würde und er müsste zurück bleiben.

Hier sind große Tierfeunde gefragt, die unser Duo adoptieren möchten.

Katzen kennen die Beiden unseres Wissens nach nicht. Kinder vermutlich auch nicht. Zu ganz kleinen Kindern möchten wir sie daher nicht vermitteln. Im alleine bleiben sehen wir keine Probleme.
ID: 1861/Stand: 07.05.2017
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Notfall:
Gonzo
Deutsch Drahthaar
Rüde, kastriert, geb. 25.11.2006


Es gibt Momente, da würde man sich wünschen, sich einen Hund zur Seite zu holen und mit ihm zu sprechen, auf Einsicht zu hoffen, eine Entschuldigung zu kriegen und alles ist wieder gut.

Eigentlich dachten wir, dass Gonzo es geschafft hat. Den Zwinger nach über einem Jahr für immer hinter sich lassen kann und endlich wieder glücklich wird. Fast 6 Wochen hielt das Glück auch. Tja, bis zu dem Tag als Gonzo den Müll geplündert hatte und der Meinung war, dass Frauchen ihm seine Beute abnehmen könnte. Gonzo biss zu und hinterließ blutige Wunden.

Nun ist er leider wieder bei uns. Es ist natürlich zu befürchten, dass seine Vermittlung nun noch viel schwerer wird. Wer will schon einen 10jährigen Jagdhund, der schlecht alleine bleibt, niemals zu Katzen/Kleintieren kann und durchaus auch die Zähne einsetzt wenn er es für richtig hält?

Gonzo hat jedoch lange nicht nur schlechte Seiten. Seine Besitzer auf Zeit waren in den letzten Wochen sehr glücklich mit ihm. Das Zusammenleben mit der vorhandenen Hündin klappte gut und er bereitete allgemein viel Freude. Wenn auch zu sehen war, dass seine Grunderziehung zu wünschen übrig ließ. In Gegenwart der Hündin konnte er jedoch bis zu 3 Std. recht gut alleine bleiben.

Seine Vorbesitzerin würde Gonzo´s neue Familie in jedem Fall unterstützen! Sie würde sein Futter weiterhin finanzieren und auch die OP-Versicherung für ihn beibehalten und zahlen!

Gonzo ist so einer der Hunde, die bei uns sehr leiden und wo wir uns wirklich fragen wie wir mit der Geschichte im Gepäck nochmal ein Zuhause finden sollen.

Denken Sie bitte nicht, dass unser Drahthaar-Rüde alt ist. Er ist wahnsinnig fit und agil und wir würden Interessenten auch in dem Alter noch nahe legen, dass Gonzo eine Auslastung braucht. Er ist kein Hund, der mit einer Runde um den Block zufrieden sein wird.

Mit Hündinnen ist Gonzo verträglich. Aber auch mit einigen Rüden kommt er gut aus. Bei uns saß er auch schon mit einem intakten Rüden zusammen. Schmeckt ihm ein Rüde jedoch nicht, kann er auch sehr garstig werden.

Gonzo stammt aus einer jagdlichen Zucht, wurde aber nie jagdlich geführt. Auf Grund seiner kupierten Rute wird er nicht nach Österreich oder in die Schweiz vermittelt.
ID: 1863/Stand: 12.05.2017
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Mona
Blonder Labrador
Hündin, nicht kastriert, geb. ca. 2012



Eine reinrassige, blonde Labradorhündin, die nun schon 8 Monate bei uns im Tierheim wartet. Gibt es das? Hätten wir damit bei Aufnahme gerechnet? Nein, damit hätten wir nicht gerechnet. Gerade auch weil die Geschichte von Mona´s Sicherstellung und der ihrer 43 Artgenossen großräumig durch die Presse ging. Eine Tierärztin, die auch heute noch praktiziert, hatte diese Vielzahl von Hunden unter schlimmsten Bedingungen gehalten.

Sieht man Mona im Zwinger, sieht man einen wild umher hüpfenden, bellenden Hund. Sie zieht sich im Zwinger quasi ihr Superwoman-Kostüm über, spielt die wilde und unbändige Lady. Holt man sie aber heraus, ist von dem Kostüm nicht mehr viel übrig. Heraus kommt ein Duckmäuschen, welches keinen Piep zu machen traut. Mit Berührungen/Streicheleinheiten kann sie nicht sonderlich viel anfangen und versteht eigentlich gar nicht was am Spazierengehen so toll sein soll. Im Tierheimzwinger mit dem Hundekollegen ist es doch toll.

Wir wünschen uns für Mona ein Zuhause, welches ihr weiterhin dabei hilft die Welt da draußen zu lieben und das Schneckenhäuschen gerne zu verlassen.

All die Hunde die wir von dort hatten sind völlig aggressionslos. So auch Mona. Wir könnten sie uns deshalb trotz allem als Anfängerhund vorstellen. Wem bewusst ist, dass Mona kein völlig normaler Hund ist und es ggf. auch nicht mehr werden wird, wäre mit Mona gut beraten.

Im Tierheim merken wir, dass sichere Hunde den etwas scheueren eine sehr große Hilfe sind. Wir könnten uns die Vermittlung zu einem sicheren Hund deshalb sehr gut vorstellen. Bei uns hat Mona mit keinem Artgenossen Probleme.
ID: 1869/Stand: 23.05.2017, Update: 13.11.2017
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Rex
Deutscher Schäferhund
Rüde, kastriert, geb. 2009


Rex haben wir im Juni 2017 nach 5 Jahren aus der Vermittlung zurück geholt, da wir aus der Nachbarschaft erfahren hatten, dass er alles andere als gut gehalten würde. Als wir dort ankamen traf uns dann auch fast der Schlag. Aus dem einstigen stolzen Schäferhundrüden war ein uralter Schäferhund geworden, der 10 Jahre älter aussah als damals. Abgemagert, kaum noch Fell und keine Muskulatur. Wir zögerten nicht lange und nahmen Rex sofort mit und fuhren direkt zum Tierarzt.

Rex hatte seit langer Zeit die Räude (Sarcoptes Milben) und war abgemagert. Seinem Halter schien das übrigens alles egal zu sein. Scheinbar war er froh den dauerkratzenden Hund los zu sein. Gehört haben wir von ihm nichts mehr. Er von uns jedoch schon über Umwege, da wir Strafanzeige gestellt haben und ein Halteverbot anstreben.

Rex ist jedoch leider nicht mehr der Hund wie vor 5 Jahren. Verübeln können wir ihm das jedoch nicht. Er mag keine fremden Menschen und sollte auch nicht einfach von Fremden angefasst werden. Mit ein paar Leckerchen kann man seine Freundschaft jedoch relativ schnell gewinnen. Allgemein hat er ein paar Baustellen, an denen man aber durchaus auch in dem Alter noch arbeiten kann.

Mittlerweile sieht er schon wieder viel besser aus und ist körperlich auf dem Weg der Besserung. Weshalb wir dann auch so langsam an Thema Vermittlung denken möchten, wenn das auch sicher nicht einfach wird.

Ob er mit einer Hündin klar käme müsste man testen. Sobald er besser drauf ist, werden wir auch im Tierheim probieren ihn zu vergesellschaften. Katzen sollten in seinem neuen Zuhause nicht sein. Wir suchen einen kinderlosen Haushalt für ihn.

Wir hoffen, dass Rex nun nicht Jahre bei uns im Tierheim auf das passende Zuhause warten muss. Trotz seiner traurigen „Berühmheit“ in sozialen Medien hat er leider gute Chance zum Dauerinsassen zu werden. Älterer Schäferhund, nicht immer freundlich zu Menschen, nicht sonderlich leinenführig…. Wir hoffen das Beste und wünschen uns für diesen Hund so sehr einen tollen Platz.
ID: 1886/Stand: 27.06.2017, Update: 14.08.2017
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Bonny
Jack Russell Terrier
Hündin, nicht kastriert, geb. 25.01.2013

Bonny kam im Mai 2017 über das Veterinäramt zu uns ins Tierheim. Mit im Gepäck hatte sie noch weitere Russell Kollegen und 4 Welpen.

Bonny ist durch und durch Jagdhund. Sie ist sehr aufgedreht und agil. Sie ist kein Hund, der mal eben so nebenher mitläuft. Ihre Verträglichkeit mit Fremdhunden schätzen wir derzeit als nicht sonderlich hoch ein. Katzen gehen sicherlich auch gar nicht.

Kinder im Haushalt sollten schon größer sein.

Da Bonny bei uns sehr unter Stress steht, kann es terriertypisch auch mal sein, dass ihr die Nerven etwas durchgehen, was sich unter anderem schon darin geäußert hat, dass sie Übersprungshandlungen zeigt und beim Mensch gerne mal wo rein zwickt.

Interessenten sollten Erfahrung mit diesem Hundetyp haben.
ID: 1892/Stand: 05.07.2017
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Sissi und Nemo
Sissi: Mini Yorkshire Terrier, Hündin, nicht kastriert, geb. 01.02.2006
Nemo: Mini Yorkshire Terrier, Rüde, kastriert, geb. ca. 2010


Sissi   Nemo

Sissi und Nemo sind derzeit unsere Kleinsten und es macht uns fast sprachlos, dass sie nun schon Monate im Tierheim sind und keiner nach ihnen fragt.

Sie wurden wegen Trennung bei uns abgegeben. Wir hoffen sehr, dass die kleinen Mäuse nicht mehr lange bei uns verweilen müssen, da uns solche Winzlinge im Zwinger immer besonders leid tun.Gerade jetzt wo die kalte Jahreszeit herangerückt ist

Die Beiden sind sehr lieb und unkompliziert. Ok, Nemo riskiert an der Leine gerne mal eine große Lippe und bellt andere Hunde an.

Die Beiden waren in keinem besonders guten körperlichen Zustand. Zahnsanierungen standen an, da kamen wir nicht drum herum. Nemo hat nun leider keinen einzigen Zahn mehr.

Dann mal los, die Zwerge warten auf Interessenten. Eine gemeinsame Vermittlung wäre uns am liebsten. Wir würden die Beiden jedoch auch trennen.
ID: 1896/Stand: 23.07.2017, Update: 13.11.2017
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Benny
Do Khyi Mischling
Rüde, nicht kastriert, geb. 18.12.2016



Benny kam am 02.09.2017 als Abgabehund zu uns ins Tierheim. Wir sind froh, dass der junge Rüde bei uns abgegeben wurde. Seine Anschaffung war leider sehr unüberlegt, da Herrchen und Frauchen schon um die 80 sind und nach Stürzen beide nicht mehr mit dem Hund gehen können.

Am Tag der Ankunft wirkte Benny sehr unkompliziert, fast schon erwachsen und gut erzogen. Nachdem er sich nun eingelebt hat, fällt es uns schwer uns vorzustellen, wie das Zusammenleben mit den älteren Leuten und dem jungen Rüden überhaupt geklappt haben soll. Benny zieht stark an der Leine, kriegt schnell Langeweile wenn er sich auf was konzentrieren soll, albert herum, beißt in die Leine und man merkt ihm seine Erziehungsdefizite durchaus schon beim 1. Spaziergang an. Was man jedoch auch merkt ist, dass er Aufmerksamkeit sucht, lernen will und beste Voraussetzungen mitbringt sich auf Erziehung einzulassen.

Mit dem Labrador als Rasseanteil sind wir uns nicht sicher, da der Vater unbekannt war, wissen mittlerweile jedoch, dass die Mutter von Benny ein Do Khyi (Tibet Dogge) ist.

Der Rasseanteil des Do Khyi´s lässt uns in der Vermittlung vorsichtig sein. Mit den Wachhundeigenschaften, die er evtl. auch mit erwachsen werden an den Tag legen könnte, sind nicht unbedingt immer von jedem zu händeln.

Wir wünschen uns für Benny ein Zuhause mit festen Strukturen, geregeltem Tagesablauf und dem Willen diesem tollen Hund die Welt zu erklären. Er wirkt fast wie ein Welpe, der nicht weiß wie die Welt funktioniert. Der Kontakt mit Artgenossen kennt er nicht wirklich und muss auch da noch lernen, dass er als junger Hund eher ein kleines Licht ist und nicht die Welt zu bestimmen hat.
ID: 1927/Stand: 04.09.2017, Update: 13.10.2017
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Budges
Tosa Inu
Rüde, nicht kastriert, geb. 16.12.2015



Budges kam am 31.08.2017 – gesichert in der Lebendfalle – zu uns ins Tierheim. Nach 4 langen Wochen war es uns endlich gelungen den herrenlosen Hund einzufangen. Dank seines registrierten Chips wussten wir woher er kam. Allerdings glauben wir bis heute nicht an die Geschichte die uns aufgetischt wurde. Vielmehr glauben wir, dass er von diesen Leuten ausgesetzt wurde. Je besser wir Budges (ehemals Hero) kennenlernen, umso klarer werden uns auch die Gründe weshalb man ihn loswerden wollte.

Budges zeigt im Zwinger starkes territoriales Verhalten und Fremde sind ihm dort nicht willkommen. Wir sind uns recht sicher, dass er auch im neuen Zuhause Besucher nicht mit einem Blumenstrauß in der Pfote empfangen wird, sondern viel mehr mit fliegendem Speichel verscheuchen will.

Aktuell zeigt er draußen ein unsicheres Verhalten und möchte von Leuten, die ihm nicht geheuer sind auch nicht bedrängt werden. Hier man es kürzlich zu einem Vorfall, weil sich seine Gassigeherin über ihn beugte und er sich sehr deutlich Raum verschaffte. Budges wird aktuell an den Maulkorb gewöhnt.

Mit Hunden wirkt er bisweilen recht unerfahren und wir möchten ihn entweder zu einer souveränen Hündin oder aber als Einzelhund vermitteln. Unterwürfigen Hündinnen geht er gerne mal auf den Keks und akzeptiert Zurechtweisungen nicht.

An seiner Leinenführigkeit muss ganz klar noch gefeilt werden und er ist keineswegs ein Hund für Anfänger.
ID: 1928/Stand: 04.09.2017, Update: 13.11.2017
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