HUNDE Seite 3

 
Pepper
Manchester Terrier Mischling
Hündin, nicht kastriert, geb. 07.07.2016



Pepper kam am 08. März 2018 zu uns ins Tierheim. Wir haben die junge Hündin vom Tierheim Frankenthal übernommen, da sie dort aus der Vermittlung zurück kam und kein Platz für das quirlige Energiebündel war.

Sie ist wirklich zuckersüß und man kann mit diesem Hund auch ganz sicher eine Menge Spaß haben, aber wir sind uns auch sicher, dass sie einem den letzten Nerv rauben kann ;-) Überdreht, immer in Bewegung und selten stillgestanden, das ist Pepper! So lustig die Zeit mit ihr auch sein mag, aber gerade dann wenn sie einem zu Hause bei Abwesenheit das Sofa zerpflückt, ist die 10.000 Volt Sumsebiene nicht mehr witzig.

Die junge Hündin muss lernen Ruhe zu halten, aber auch ausgelastet werden. Es gilt die richtige Balance zwischen Action und runterfahren zu finden, damit dieser wahnsinnig tolle Hund mehr Freude als Frust bereitet.

Mit dem ihr vorgestellten Rüden klappte es im Freilauf auf Anhieb. Wir werden sie in naher Zukunft vergesellschaften. Katzen würde sie in ihrem Eifer definitiv hinterher jagen. Auch draußen ist ihr Außenfokus sehr groß. Sie hat meist andere Dinge im Kopf als zum Menschen zurück zu kommen, der sie gerade ruft. Ableinen ist so schnell keinesfalls zu empfehlen.

Wir wünschen uns für Pepper ein Haus mit Garten, wo sie auch leinenlos unterwegs sein kann. Hundeerfahrung sollte vorhanden sein und Interessenten sollte bewusst sein, dass man doch noch einiges an Arbeit in sie investieren muss.
ID: 2000/Stand: 10.03.2018
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Ares
Rottweiler
Rüde, nicht kastriert, geb. 14.02.2017

Manches Mal lohnt eben doch ein zweiter bzw. genauerer Blick… Auch wenn uns Ares (bei Abgabe hieß er Chico) als lieber, netter, freundlicher Rottweiler vorgestellt wurde und sich bei Ankunft auch so gezeigt hat, haben wir bei ihm einen genaueren Blick gewagt, nachdem er sich ein paar Tage eingelebt hat.

Er ist im Erstkontakt weiterhin freundlich, auch fremden Menschen gegenüber. Aber es gibt durchaus Situationen wo durchkommt, dass er ein pubertierender Rottweiler ist, der Dinge ausprobiert und auch schon als Lösung für sich entdeckt hat. Wer kann es ihm verübeln? Sein Leben spielte sich bislang größtenteils im Zwinger ab. Da war weder jemand, der seiner Futterschüssel zu nahe kam, noch jemand, der in sonstigen Situationen auch mal gesagt hat, dass er dies und jenes zu lassen hat.

Beutefangverhalten ist bei ihm durchaus ein großes Thema und Beutespiele sollte man mit diesem Hund tunlichst unterlassen. Schon jetzt werden rennende Hunde (das sicherlich nicht spielerisch) und Autos gejagt.

Wir hoffen, dass wir für diesen jungen Hund möglichst bald die passenden Halter finden, die wissen was sie da an der Leine haben.

Ares ist keinesfalls ein Hund für eine Familie mit kleinen Kindern. Wir sind uns dennoch sicher, dass er in den richtigen Händen zum tollen Begleiter wird.

Die Vermittlung zu einer souveränen, standhaften, großen Hündin, könnten wir uns mit dem momentanen Wissen vorstellen.
ID: 2001/Stand: 12.03.2018, Update: 17.03.2018
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Lupo und Bruno
Havaneser-Mischlinge
Rüden, nicht kastriert, geb. 04/2016


Lupo   Bruno
Lupo und Bruno wurden am 17.03.2018 bei uns abgegeben, da ihr Halter gesundheitlich nicht mehr in der Lage war sich um die Beiden zu kümmern.

Wenn man mal ganz ehrlich sein will, war die Aufnahme damals von 2 Geschwisterwelpen (wovon wir immer abraten würden) auch schon nicht die beste Entscheidung. Beide Hunde haben sich in ihrer Unsicherheit gegenseitig hochgeschaukelt und für sich die Lösung darin gefunden alles zu verbellen. Spaziergänge mit den Beiden haben so auch schon länger keinen Spaß mehr gemacht. Auf Grund dessen, aber auch weil sich die Brüder eigentlich gar nicht gut verstehen, wollen wir sie in jedem Fall getrennt vermitteln.

Sonderlich umweltsicher ist keiner der Beiden. Im kurzen Kennenlernen heute haben wir Lupo (längeres Fell, kein braun) als etwas forscher kennengelernt. Allerdings haben sich Beide noch sehr gefürchtet und wollten sich auch erst mal nicht anfassen lassen. Aber klar, sie sind natürlich erst mal total durch den Wind.

Im Doppelpack geifern sie gegen andere Hunde sehr gerne, wir halten dies jedoch für mehr Schein als Sein und halten sie – jeder für sich – eigentlich für ganz gut verträglich.
ID: 2009/Stand: 18.03.2018
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Rosi
Bodeguero-Mischling
Hündin, kastriert, geb. ca. 2015

Rosi kam gemeinsam mit Be aus dem Tierheim Viernheim zu uns ins Tierheim. Dort waren die Beiden nur ganz kurz untergebracht. Sie wurden von einem „Gnadenhof“ übernommen, wo sie etwa 3 Monate waren. Davor lebten sie auf den Straßen Portugals und wir sind auch nach 2½ Monaten noch der Meinung, dass man solche Hunde keinesfalls importieren darf. Das hat mit Tierschutz nämlich nichts zu tun. Aber was wollen wir jetzt tun… Sie sind bei uns und wir müssen das Beste daraus machen.

Wenn wir ehrlich sind, ist die Zeit in einem Tierheim für solche Hunde viel zu knapp bemessen. Diese Hunde auf eine Pflegestelle zu geben, wäre jedoch auch mehr als schwierig, denn auch zu Hause könnte man die mal nicht einfach so anleinen und mit ihnen raus gehen.

Wir würden mal behaupten, dass Rosi sich wesentlich wohler fühlt als Be. Sie hat Mittel und Wege gefunden ihre Unsicherheit Menschen gegenüber zu überspielen. Sie rennt mittlerweile auf ihren 3 Beinen im Zwinger umher und verbellt die Menschen. Ihr mal grad so ein Geschirr anzuziehen geht nicht, da sie dann durchaus auch mal zuschnappt. Es dauert schon etwas bis man ihr eine Schlinge über den Kopf legen kann, um sie im Innenhaus unseres Zwingers umher zuführen.

Sie werden es schon beim Lesen erkennen. Rosi ist kein einfacher Hund und wir könnten uns auch vorstellen, dass sie je mehr sie auftaut, auch frecher wird und Dinge ausprobiert, die dem Menschen nicht so gut gefallen. Sie sitzt bei uns mit einem Rüden zusammen und ist verträglich. Bei Hunden ist sie nicht so schüchtern wie beim Menschen.

Wer sich für Rosi interessiert, muss wissen, was auf ihn zukommt. Ganz wichtig bei so einem Hund ist natürlich die Sicherung im Freien, denn wenn sie weglaufen würde, könnte man sie zweifelsohne nicht mal grad wieder so einfangen.

Wir könnten uns durchaus vorstellen, dass das mit der Stubenreinheit kein großes Problem ist, da sie bei uns nichts in den Innenbereich macht.
ID: 2010/Stand: 19.03.2018
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Be
Mischling
Rüde, kastriert, geb. ca. 2013

Be kam gemeinsam mit Rosi aus dem Tierheim Viernheim zu uns ins Tierheim. Dort waren die Beiden nur ganz kurz untergebracht. Sie wurden von einem „Gnadenhof“ übernommen, wo sie etwa 3 Monate waren. Davor lebten sie auf den Straßen Portugals und wir sind auch nach 2½ Monaten noch der Meinung, dass man solche Hunde keinesfalls importieren darf. Das hat mit Tierschutz nämlich nichts zu tun. Aber was wollen wir jetzt tun… Sie sind bei uns und wir müssen das Beste daraus machen.

Wenn wir ehrlich sind, ist die Zeit in einem Tierheim für solche Hunde viel zu knapp bemessen. Diese Hunde auf eine Pflegestelle zu geben, wäre jedoch auch mehr als schwierig, denn auch zu Hause könnte man die mal nicht einfach so anleinen und mit ihnen raus gehen.

Be ist viel schüchterner als Rosi. Wir haben die Beiden schon ziemlich zu Beginn getrennt und sie mit jeweils einem anderen Hund zusammen gesetzt. Besucher werden meist denken, dass unser Sam alleine im Zwinger sitzt, da man Be sehr selten zu Gesicht bekommt. Er liegt den Großteil der Zeit im Innenzwinger im Körbchen. Erschreckend ist, dass er auch heute noch, durchaus unter sich macht, wenn man den Innenzwinger auch nur betritt. Wir haben jetzt jedoch damit angefangen, Be nicht nur im Innenzwinger rumzuführen, sondern ihm ein Sicherheitsgeschirr anzuziehen und ihn mit raus zu nehmen. Schön ist dieses rausgehen derzeit weder für den „Ausführer“, noch für Be. Aber wir müssen jetzt mal einen Schritt weiter gehen, um Be irgendwann vielleicht doch noch in ein halbwegs normales Leben begleiten zu können.

Er ist mit allen Hunden verträglich und ist sehr unterwürfig, was leider dazu führt, dass er von manchem Hund als Mobbingopfer gesehen wird. Zu aufmüpfigen Hunden sollte er daher nicht ziehen, da er sich dort nicht wohlfühlen würde.
ID: 2011/Stand: 19.03.2018
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Ruffy
Siberian Husky
Rüde, nicht kastriert, geb. 15.03.2014



Ruffy kam am 25.03.2018 als angeblicher Fundhund zu uns ins Tierheim. Zwischenzeitlich haben wir ein bisschen was über Ruffy und seine Vorgeschichte herausgefunden.

Für unsere Begriffe ist er zu dünn, aber ansonsten in keinem ungepflegten Zustand gewesen. Wenn wir ihm auch das Kettenhalsband aufgeknipst hatten, da es nicht mehr über den Kopf zu ziehen war.

Durch die Registrierung seines Chips bei Tasso wissen wir wie er heißt und wie alt er ist.

Er ist ein freundlicher und offener Rüde, der eigentlich noch jünger wirkt als 4 Jahre. Er ist verträglich mit Artgenossen.

Ruffy kann nicht alleine bleiben. In seinem alten Zuhause wurde er deswegen immer wieder an die Kette gelegt. Wir sind deshalb sehr froh, dass er bei uns gelandet ist, denn wir werden dafür sorgen, dass er zukünftig ein besseres Leben führen wird.

Zäune stellen für Ruffy übrigens kein Hindernis dar, wenn er wo nicht bleiben möchte.
ID: 2014/Stand: 03.04.2018
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Ray
Kaukasischer Owtscharka Mischling
Rüde, nicht kastriert, geb. ca. 11/2016



Ray kam im Zuge einer Sicherstellung zu uns ins Tierheim. Er stammt ursprünglich aus Rumänien und lebte bis vor Kurzem hier in Deutschland auf einem Hof mit vielen anderen Tieren zusammen. Ihm sind daher Pferde, Katzen und Kleintiere keineswegs unbekannt. Er lebte dort auch mit zwei intakten Rüden zusammen, wenn wir ihn aber nicht mehr zu intakten Rüden vermitteln möchten.

Ray ist noch ein junger Kaukase, zeigt aber schon jetzt territoriales Verhalten. Gerade auch, da er aus Rumänien stammt, wo solche Hunde ohnehin noch zum Bewachen gehalten werden, wäre es fast schon erstaunlich wenn er zukünftig jeden fremden Menschen mit Freude begrüßen würde.

Interessenten sollten wissen, was mit einem solchen Herdenschutzhund auf sie zukommt.
ID: 2015/Stand: 05.04.2018
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Dori
Jack Russell Terrier
Hündin, kastriert, geb. 18.09.2008



Dori kam am 03. April 2018 als Abgabehund zu uns.

Sie war bereits als Welpe ängstlich und schreckhaft. ist es auch jetzt mit 9½ Jahren Fremden gegenüber noch. Dennoch taut sie jetzt im Tierheim sehr schnell mit Fremden auf und lässt sich dann auch auf den Arm nehmen. Mit Frauen geht dies jedoch wesentlich schneller und einfacher als mit Männern.

Sie ist für eine Familie mit Kindern nicht geeignet, da sie sich nicht bedrängen lassen möchte.

Auf Artgenossen kann Dori ganz gut verzichten. Sie geht zwar auf viele Hunde offen und freundlich zu, möchte dann jedoch komplett ihre Ruhe haben und lässt beispielsweise Schnüffeln an ihr nicht zu. Da kann sie dann auch recht schnell ziemlich sauer werden.

Sie ist von mäßigem Temperament, kann aber sehr lustig große Runden drehen wenn sie gut drauf ist.

Für die kleine Maus ist nach knapp 10 Jahren in ihrer Familie und jetzt im Zwinger natürlich erst mal die Welt zusammen gebrochen, denn aus ihrer Sicht hat sie keinen Fehler gemacht. Wir hoffen, dass bald Menschen kommen, die Dori wieder glückleich machen wollen.
ID: 2016/Stand: 08.04.2018
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Heidi
Pit Bull Mischling
Hündin, kastriert, geb. 30.05.2008

Die tragische Geschichte von Heidi ist schon aus dem letzten Jahr und wir haben sie bisher bewusst unter Verschluss gehalten. Doch jetzt ist es an der Zeit, dass man von der geschundenen Hündin erfährt und ein Zuhause für sie findet, denn leider lässt sich so ein Hund nicht durch Mund-zu-Mund-Propaganda vermitteln.

Im August 2017 wurden wir von behördlicher Seite gefragt, ob wir eine trächtige Pit Bull Hündin aufnehmen könnten, die wegen illegaler Einreise, Haltung und Zucht sichergestellt werden sollte und erst mal unter Tollwutquarantäne stehen würde. Bei Ankunft trieb es uns die Tränen in die Augen. Wir lernten eine Hündin kennen, die völlig vernarbt war, ein Wahnsinnsgesäuge hatte, ausgemergelt war und die man einfach nur in den Arm nehmen wollte.

Sie lebte sich recht schnell bei uns ein und uns war klar, dass auf Grund von Alter und Zustand der Hündin eine Risikogeburt bevorstehen würde. Von 9 Welpen überlebten letzten Endes leider nur 2. Wir machten 2 Wochen Nachtschichten, da die Welpen eine Rund-um-die-Uhr-Betreuung brauchten und mit der Flasche gefüttert werden mussten. Wir wechselten uns ab, waren die ersten 2 Wochen rund um die Uhr bei Heidi und ihren Welpen. Dann endlich waren die 2 Verbliebenen über den Berg und wir machten nur noch tagsüber Vollzeit-Betreuung.

Am Morgen des 27.09. machte unser Pfleger morgens um kurz vor 7 Uhr dann die unglaubliche Entdeckung. Es war eingebrochen worden und Heidi und ihre beiden Welpen waren gestohlen. Für uns brach eine Welt zusammen. Wir rechneten damit, dass wir von den 3 Hunden nie wieder was hören und wir konnten leider auch nicht glauben, dass die Hunde eine gute Zukunft erwarten würde.

Dann am 28.12. kam tatsächlich der Anruf von Tasso. Heidi war dank ihres Chips in Brüssel am Bahnhof aufgegriffen worden. Eine Stunde später saßen wir im Auto und waren auf dem Weg nach Belgien. Leider haben wir von den beiden Welpen nie wieder etwas gehört, sind aber unglaublich froh Heidi wieder in Sicherheit zu wissen.

Wir werden den derzeitigen Aufenthaltsort der Pension in der Heidi sich befindet, nicht bekannt geben, da uns die Gefahr zu groß ist, dass diese Person, die sie gestohlen hatte (um sie dann in Brüssel wieder weiterzureichen), wieder auftauchen wird.

Was dieser Hund in den letzten 10 Jahren alles ertragen musste, wissen wir nicht. Vielleicht ist das auch besser so. Die Vermittlung wird leider nicht einfach werden, da Heidi nicht zu anderen Hunden kann. Auch das alleine sein könnte Probleme mit sich bringen, wie wir schon festgestellt haben.

Mit Menschen ist sie anfangs ein bisschen unsicher, aber zeigte sich keinesfalls aggressiv, auch bei sämtlichen tierärztlichen Untersuchungen nicht. Wir könnten uns auch die Vermittlung in eine Familie mit größeren Kindern vorstellen. Gesundheitlich ist sie leider auch nicht so auf der Höhe.

Bei Interesse wenden Sie sich bitte per Mail an uns: info@tierheimzweibruecken.de. Im Tierheim kann Ihnen zu der Hündin leider niemand genaue Auskunft geben.
ID: 2018/Stand: 17.04.2018
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